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Januar 3rd, 2009

Umzug auf Ubuntu

Ubuntu, by Michael Hankemann.

ubuntu-desktopIm Gegensatz zu früher wird einem die Umstellung auf Linux sehr leicht gemacht. Installations CDs die alles wichtige mitbringen gibt es wie Sand am Meer. Doch welche Distibution nutzt man? Da gibt es ein alt-bewährtes (Open)Suse Linux, dass ich bereits aus früheren "Expiditionen" kenne; Debian, bei dem ich direkt an viel Konsolenarbeit denke; Oder Ubuntu, von dem man oftmals im Heiseticker ließt, dass diese oder jene Stadtverwaltung es nun auch nutzt. Klar gibt es noch viele andere, aber die fallen scheinbar schon aufgrund der unfreundlichen Installation aus dem Raster.  Als Windows-User sollte es ohnehin schwer werden etwas passendes zu finden. Nachdem ich nunmehr ein letztes mal Windows Vista installierte (mal ausprobieren wie "reif" es mit aktuellen Updates ist) war ich bereits nach 3 Tagen sicher:  "nee, nie wieder". Das System wurde von Tag zu Tag langsamer und alte Hardware wurde ohnehin nicht akzeptiert. Die Einfachheit von Ubuntu hatte mich überzeugt es dieses mal ernsthaft auszuprobieren. Die Installation war schnell durch und ich staunte nicht schlecht als ich feststellte, dass sämtliche Hardware bereits installiert und eingerichtet war. Zum Beispiel fragte mich das System beim ersten Systemstart „nur noch“ nach meinem WPA-WLAN Schlüssel um im Anschluss direkt nach Systemupdates zu suchen.

Klare Sache: Ist ja alles sehr Windows – Nutzer freundlich hier.
 
Meine alten Windows Partitionen waren auch bereits eingerichtet (ich war froh nicht wie früher alles selbst über die FSTAB eingeben zu müssen).
Am besten an Ubuntu finde ich den „Hinzufügen/Entfernen“Button im Start Menü. Mit diesem kleinen Tool lässt sich sämtliche Software installieren, die mir noch fehlt; sogar ohne „apt“ Befehl in der Konsole. „Nicht schlecht“ dachte ich und installierte den Thunderbird, VLC, Wine, K3B und weitere Basics. Meine ersten Gehversuche scheinen geglückt zu sein. Selbst eine Software zum Musik-machen (als HobbyDJ auf einer Hochzeitsfeier) ließ sich sehr schnell finden.
Bisher bin ich voll und ganz zufrieden; Werde aber weiter sehen ob sich ein voller Umstieg lohnt.

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Responses to “Umzug auf Ubuntu”

Comments (3) Trackbacks (0) Leave a comment Trackback url
  1. Hi Mr. Hank ;-)

    Ich würde sagen es liegt an ein paar wesentlichen Dingen ob sich ein Kompletter (einfacher) Umstiegt lohnt.

    Wenn man nicht die neuesten Games zocken möchte und keine Software im einsatz hat die man unbedingt braucht und welche nicht mit Wine funst wird ein Umstieg eigentlich recht schnell vor sich gehen. Und das WICHTIGSTE:
    Man wird irgendwann vergessen wie die Installation von dem Linuxsystem ausgesehen hat. Denn man wird sie zu 99% nicht wieder sehen ;-) (Immer davon auszugehen man legt es nicht darauf an natürlich *G* )

    Gruß
    Lestat

  2. Stimmt.
    Das sind wirklich gute Voraussetzungen für einen Linux Umstieg.
    Das mit dem “wie kriege ich was hin” hat sich sehr schnell eingependelt; Vorallem weil eine breite Community immer mit Rat & Tat zur Seite steht.
    Das hatte ich in den letzten Wochen sehr stark auf http://www.ubuntuusers.de gemerkt.
    Die User im Forum haben schnell nen guten Tipp parat und das wiki der Platform hat für nahezu jedes “Alltagsproblem” eine Lösung. Und das 24/7! :-)

  3. Da muss ich dir Recht geben.
    Solange du noch sofort dein Problem in das Forum stellst sonder auch schonmal eine Suchmaschiene und die Forumssuche bemüht hast sind die Leute da SUPER drauf und helfen auch gerne bei Probs.

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